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Was versteht man unter Daten-Governance?

Als strategische Ebene, die Daten- und Geschäftsarchitekturen verbindet, geht Daten-Governance jeden etwas an. Die meisten Unternehmen nutzen Daten, um Entscheidungen zu treffen. Alle intelligenten Unternehmen tun dies auf jeden Fall. Da Daten jeden etwas angehen, werden die besten Ergebnisse erzielt, wenn sie im gesamten Unternehmen einheitlich gehandhabt werden. Das bedeutet, dass die Daten sowohl den Bedürfnissen der IT (Datenhalter) als auch den Bedürfnissen des restlichen Unternehmens (Datennutzer) dienen. Diese strategische, kollaborative und fortlaufende Praxis wird als Daten-Governance bezeichnet.
Was versteht man unter Daten-Governance
Daten-Governance ist eine der am schnellsten wachsenden Disziplinen, aber viele Unternehmen tun sich schwer damit, genau zu definieren, was es ist.

Daten-Governance – Begriffsbestimmung

Daten-Governance ist eine der am schnellsten wachsenden Disziplinen, aber viele Unternehmen tun sich schwer damit, genau zu definieren, was es ist. Laut Dataversity umfasst Daten-Governance „die Praktiken und Prozesse, die dazu beitragen, die formale Verwaltung von Datenbeständen innerhalb einer Organisation sicherzustellen.“

Wir bei erwin schlüsseln diese Definition weiter auf und betrachten Daten-Governance als strategisches, kontinuierliches Engagement, um sicherzustellen, dass Unternehmen in der Lage sind, Daten zu identifizieren und zu verfolgen, sie genau in den entsprechenden Geschäftskontext(en) zu platzieren und ihre Sicherheit, ihre Qualität und ihren Wert zu maximieren. In Ihrem gesamten Unternehmen müssen Daten zugänglich, konsistent und nutzbar sein, um Verantwortlichkeit und aussagekräftige Erkenntnisse zu fördern.

Die relevanten Prozesse, Praktiken und Kontexte für Daten-Governance unterscheiden sich jedoch von Unternehmen zu Unternehmen stark. Das bedeutet, dass Ihr Unternehmen seine eigene, einzigartige Definition finden muss – eine, die auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Der beste Weg, dieses Verständnis zu entwickeln, ist die Betrachtung der primären Faktoren, die die Akzeptanz in Ihrem Unternehmen fördern.

Entscheidungsfindung, Einhaltung der DSGVO und andere führende Faktoren für Daten-Governance

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Daten-Governance immer mehr an Bedeutung gewinnt. Der erste Erwin-Bericht zum Stand der Daten-Governance, der im Vorfeld des Inkrafttretens der Verordnung im Mai 2018 veröffentlicht wurde, ergab, dass 60 % der Unternehmen die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften als ihren größten antreibenden Faktor für die Daten-Governance betrachten.

Unsere jüngsten Analysen zeigen jedoch, dass Unternehmen zu einer reiferen und robusteren Sichtweise der Vorteile und Bedeutung von Daten-Governance übergehen. Bessere Entscheidungsfindung stand in unserer zweiten Studie dieser Art an erster Stelle: 62 % der Befragten gaben dies als Hauptgrund für ihre Daten-Governance-Initiativen an. Der Bericht „State of Data Governance and Empowerment 2021“ zeigt, dass Datensicherheit und Datenqualität nun die wichtigsten Faktoren sind.

Aber die Einführung von Daten-Governance ist von geringem Nutzen, wenn man nicht versteht, wie sie in diesen Kontexten angewendet werden sollte. Ein guter Ausgangspunkt für die Definition einer unternehmensweiten Daten-Governance-Strategie ist die Betrachtung der gewünschten Geschäftsergebnisse. Dieser Ansatz stellt sicher, dass alle beteiligten Parteien ein gemeinsames Ziel haben, was in der Vergangenheit eine Herausforderung für Daten-Governance-Initiativen war.

48 %

Datensicherheit

45 %

Datenqualität

35 %

Analysen

34 %

Compliance

Die Entwicklung von Daten-Governance

Da es keine feste Definition gibt und Daten-Governance bislang innerhalb der IT isoliert wurde, haben Unternehmen – und selbst Abteilungen – oft unterschiedliche Vorstellungen davon, was Daten-Governance ist. Angesichts dieser Uneinheitlichkeit zwischen Abteilungen kann man sich leicht vorstellen, warum die Daten-Governance in der Vergangenheit viel zu wünschen übrig ließ.
Daten-Governance 1.0
Moderne Daten-Governance

Frühere Beispiele für Daten-Governance 1.0 befassten sich hauptsächlich mit der Katalogisierung von Daten zur Unterstützung von Such- und Identifikationsprozessen. Die Natur dieses Ansatzes und die Tatsache, dass Daten-Governance-Initiativen in der Regel in den IT-Abteilungen angesiedelt waren – ohne Input vom Rest des Unternehmens – bedeutete, dass es oft schwer war, mit der Methode einen Mehrwert zu schaffen.

Ohne diesen wichtigen Input litt der Prozess der Datenkatalogisierung unter einem Mangel an Kontext. Durch die Vernachlässigung der primären Datenanwender im Unternehmen – also derjenigen, die Daten tagtäglich verwalten und für Analysen und Einblicke nutzen – waren die Unternehmensdaten oft von Duplikaten, Inkonsistenzen und schlechter Qualität durchzogen.

Daher verpufften Daten-Governance-1.0-Initiativen häufig.

Dies ist natürlich problematisch für Unternehmen, die die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften als Treiber der Daten-Governance sehen. In Anbetracht der heutigen datengesteuerten Geschäftsaktivitäten – mit ständig neuen Daten, die erfasst, gespeichert und genutzt werden – kann die Einhaltung von Compliance-Standards nicht als einmalige Aufgabe angesehen werden. Daten-Governance lässt sich nicht einfach in der Priorität herabstufen und nebenbei erledigen.

Wie können Daten-Governance-Tools Ihr Unternehmen unterstützen?

Da die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften ein Hauptgrund für Daten-Governance-Initiativen ist, liegt auf der Hand, warum Sie ein umfassendes Daten-Governance-Tool verwenden sollten. Aber es ist auch wichtig zu verstehen, warum Sie eines verwenden sollten.

Durch die Daten-Governance-Lösungen von erwin, darunter erwin Data Catalog und erwin Data Literacy, können Sie Ihre Daten in einem ganz neuen Licht sehen. Über die Einhaltung von Vorschriften hinaus sind die Vorteile einer kollaborativen Daten-Governance zahlreich und umfassen:

  • Geringere Kosten für Management, Verständnis und Nutzung von Daten
  • Automatisierung, die eine schnellere und genauere Datenpipeline unterstützt, um Erkenntnisse zu gewinnen
  • Massive Steigerung des Werts der Daten in Ihrem Unternehmen
  • Standardisierte Systeme, Richtlinien und Verfahren für den Umgang mit Daten
  • Unterstützung bei der digitalen Transformation und anderen Skalierungsinitiativen

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Überzeugen Sie sich selbst, warum erwin das Unternehmen für Daten-Governance ist. Wir wurden von Gartner, IDC und anderen Branchenpublikationen für unsere Innovationen ausgezeichnet, insbesondere im Bereich des Metadatenmanagements, das die Grundlage für eine ausgereifte und nachhaltige Daten-Governance bildet.