Für ein bestmögliches Web-Erlebnis verwenden Sie IE11+, Chrome, Firefox oder Safari.

Vorteile der Daten-Governance

Für die Erstellung eines wirkungsvollen Daten-Governance-Ansatzes muss über die Compliance hinausgedacht werden. In einer Geschäftsumgebung, in der sich neben der DSGVO auch andere Datensicherheits- und Datenschutzvorschriften etabliert haben, wird es für Unternehmen wichtiger denn je, die Daten-Governance in ihrem Alltagsbetrieb fest zu verankern. Natürlich spielten behördliche Vorschriften eine wichtige Rolle, um Unternehmen die Notwendigkeit dieser häufig vernachlässigten Praxis vor Augen zu führen.
Vorteile der Daten-Governance
Zur Lage der Daten-Governance

Zur Lage der Daten-Governance

Unser Bericht „2021 State of Data Governance and Empowerment“ zeigt auf, dass die bisherigen Anlässe für eine Implementierung der Daten-Governance größtenteils unverändert blieben, wobei Analysen (35 %), Einhaltung gesetzlicher Vorschriften (34 %) und eine bessere Entscheidungsfindung (27 %) als Hauptgründe genannt wurden. Allerdings tauchten in dieser letzten Studie erstmals auch eine verbesserte Datensicherheit (48 %) und Datenqualität (45 %) als die zwei wichtigsten Daten-Governance-Faktoren auf.

Diese neuen primären Zielsetzungen gehen mit den steigenden Sicherheitsherausforderungen im Zusammenhang mit COVID-19 und dem anhaltenden Datenwildwuchs einher. Sie sind die Hauptgründe, weshalb 57 % der Befragten die Verbesserung der Daten-Governance als eines der fünf wichtigsten Unternehmensziele nannten. Insgesamt hat die Daten-Governance einen neuen Reifegrad erlangt und 87 % der Organisationen gaben an, dass sie ein Daten-Governance-Programm eingerichtet haben bzw. dabei sind, diesen Grundsatz für den modernen Geschäftsbetrieb zu implementieren. In früheren Umfragen waren es lediglich 49 %.

Wir haben außerdem erfahren, dass die Silos zwischen Daten-Governance, Datenbetrieb und Datenschutz immer kleiner werden. Denn mittlerweile bemühen sich Unternehmen darum, ihre Daten und die Systeme zu verstehen, die diese nutzen und schützen, um fundiertere Entscheidungen treffen zu können.

Warum ist Daten-Governance wichtig?

Natürlich wird Compliance immer eine wichtige Facette der Daten-Governance bleiben. Die DSGVO ist der Ausgangspunkt zahlreicher Governance-Unternehmensinitiativen: Wir schätzen den Beitrag, den sie als solcher zur Verstärkung dieser Praxis leistete. Jetzt ist es aber an der Zeit, weiterführende Gedanken anzustellen, wie viele Organisationen das bereits tun.

Mit einem wirklich umfassenden Ansatz für Governance können Sie sicherstellen, dass die Datenbestände Ihrer Organisation die Anforderungen der Datenpfleger (IT) und der Datenbenutzer (Geschäftsanalysten) gleichermaßen erfüllen. Es handelt sich dabei um eine kollaborative, strategische und fortlaufende Praxis, mit deren Hilfe Sie Daten erkennen, nachverfolgen, in den richtigen Kontexten verstehen sowie deren Sicherheit, Qualität und Nutzen optimieren können. Wenn Sie eine Daten-Governance-Initiative in Betracht ziehen, sollten Sie auch diese weiteren wichtigen Faktoren nicht außer Acht lassen:

Bessere Entscheidungsfindung

Einer der größten Vorteile der Daten-Governance ist die verbesserte Entscheidungsfindung. Dies gilt sowohl für den Entscheidungsfindungsprozess als auch für die Entscheidungen an sich. Gut verwaltete Daten lassen sich einfacher auffinden, was den relevanten Parteien die Suche nach nützlichen Einblicken erleichtert. Das bedeutet auch, dass Entscheidungen auf den richtigen Daten basieren und sie deshalb genauer und vertrauenswürdiger sind.

Besseres Verständnis der Daten und ihrer Herkunft

Bei der Daten-Governance geht es darum nachzuvollziehen, welche Daten Sie haben und wo sie gespeichert sind. Wenn sie korrekt implementiert ist, bietet die Governance eine umfassende Übersicht über alle Datenbestände. Sie sorgt zudem für eine höhere Verantwortlichkeit. Durch die Zuweisung von Berechtigungen kann jetzt deutlich einfacher ermittelt werden, wer für bestimmte Daten zuständig ist.

Betriebliche Effizienz

Im Zeitalter der datengesteuerten Unternehmen sind brauchbare Daten von unschätzbarem Wert. Deshalb sollten sie auch wie ein Vermögenswert behandelt werden. Betrachten wir einmal die physischen Ressourcen eines Fertigungsunternehmens. Gut geführte Fertigungsunternehmen stellen sicher, dass die Maschinen ihrer Produktionslinie regelmäßig untersucht, gewartet und aktualisiert werden, damit der Betrieb ohne große Unterbrechungen weiterlaufen kann. Dasselbe sollte auch für Daten gelten.

Höhere Umsätze

Eigentlich sollte die Steigerung der Umsätze in der Liste mit Vorteilen weiter oben stehen. Sie findet sich jedoch an dieser Stelle, weil die oben genannten Vorteile diesen Punkt gemeinsam beeinflussen. Alle obigen Vorteile der Governance helfen Unternehmen dabei, bessere, schnellere und handfeste Entscheidungen zu treffen. Das bedeutet, dass weniger kostspielige Fehler gemacht werden, etwa in Form von Fehlstarts oder sogar Datenschutzverletzungen. Es bedeutet außerdem, dass Sie weniger Geld für das Risikomanagement ausgeben und die größten Sicherheitslücken in Ihrem Unternehmen schließen können, anstatt nachträglich mehr Geld in die Hand nehmen, Öffentlichkeitsarbeit leisten oder sich mit den finanziellen Auswirkungen befassen zu müssen.

Höhere Datenqualität

Da Daten-Governance die Auffindbarkeit unterstützt, profitieren Unternehmen mit effektiven Governance-Programmen auch von einer besseren Datenqualität. Obwohl es sich rein technisch um zwei separate Initiativen handelt, gibt es bei einigen ihrer Ziele Überschneidungen. Diese umfassen unter anderem die Standardisierung von Daten und ihrer Konsistenz. Um die beiden Programme klar voneinander zu unterscheiden, betrachtet man beispielsweise die Fragen, die sich in den jeweiligen Bereichen stellen. Bei der Datenqualität geht es darum, wie nützlich und umfassend die Daten sind; bei der Daten-Governance ist relevant, wo sich Daten befinden und wer für sie verantwortlich ist. Governance verbessert die Datenqualität, weil sich mit der Beantwortung der letzten Frage leichter eine Lösung für die erste Frage finden lässt.

Nutzung sämtlicher Vorteile der Daten-Governance

Obwohl Daten ein Alleinstellungsmerkmal sind und Daten-Governance-Programme vielerlei Vorteile mit sich bringen, haben Organisationen doch noch diverse Herausforderungen zu meistern, die sie am Erreichen ihrer datenbezogenen Ziele hindern. Um ins „Datennirvana“ zu gelangen, müssen Organisationen Fachleute vom Datenmanagement entlasten und mehr Mitarbeitenden die Möglichkeit geben, eigenständig auf Daten zuzugreifen und diese zu analysieren.

Wenn Sie davon überzeugt sind, dass Ihre Initiative die gewünschte Wirkung zeigen wird, empfehlen wir, sich genauer über unsere Daten-Governance-Lösungen erwin Data Catalog von Quest und erwin Data Literacy von Quest zu informieren, die Teil der erwin Data Intelligence Suite von Quest sind.

Jetzt starten

Erfahren Sie, warum erwin von Gartner, IDC und anderen Branchenpublikationen für seine Innovationen insbesondere im Bereich des Metadatenmanagements ausgezeichnet wurde, das die Grundlage für eine ausgereifte und nachhaltige Daten-Governance bildet.